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EMSLAND WILL GASTGEBER SEIN

 

Bewerbung für Special Olympics: Entscheidung spätestens im Januar
Sögel. Das Emsland will mitmischen bei den Special Olympics World Games 2023 in Berlin. Sie haben sich als Gastgeber für Delegationen beworben. Dann fallen die nächsten Entscheidungen.

Die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung, die Special Olympics World Games für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, findet vom 17. bis 25. Juni 2023 in Berlin statt. Bei der Aktion „170 Nationen – 170 inklusive Kommunen“ haben sich die Städte Lingen, Meppen und Papenburg mit dem emslandweiten Inklusionsprojekt InduS (Inklusion durch Sport) vom Kreissportbund Emsland (KSB) beworben. Unterstützt werden sie vom Landkreis Emsland, dem St. Lukas-Heim Papenburg, dem St. Vitus-Werks Meppen und dem Christophorus Werk Lingen. Lingen, Meppen und Papenburg wollen vom 11. bis 14. Juni Gastgeber für je eine internationale Delegation werden.

Lingen, Meppen, Papenburg gemeinsam für das Emsland
Hermann Plagge, Indus-Projektleiter beim KSB, erklärt, in den Unterlagen sei betont worden, dass „alle drei Städte auch eine Delegation bekommen“ sollten, „sonst würde eine emsländische Bewerbung keinen Sinn machen. Das ist bei Special Olympics auf dem Schirm.“

Knapp 230 Bewerbungen
Insgesamt haben sich knapp 230 Städte und Kreise beworben, darunter auch Oldenburg sowie die Landkreise Osnabrück und Leer. Die Entscheidung, wer den Zuschlag als Gastgeber bekommt, trifft das Lokale Organisationskomitee der Special Olympics World Games Berlin 2023 in Zusammenarbeit mit den Landesverbänden von Special Olympics Deutschland. Dabei, so heißt es in der Antwort der Pressestelle, würden die Landesverbände auch Athleten einbinden. „Ein konkreter Termin steht noch nicht fest. Allerdings soll die Entscheidung spätestens im Januar 2022 fallen.“

Gewünscht: Drei Delegationen mit je maximal 25 Personen
Noch ist Geduld gefragt. Im Bewerbungsverfahren haben die Emsländer angegeben, welche Delegationsgröße sie wünschen. „Zehn bis 15, maximal 25 Personen“, sagt Plagge. Das sei für die Städte und das Emsland gut planbar, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Angedacht sind Begrüßung und Verabschiedung jeweils in den einzelnen Kommunen, aber auch gemeinsame Unternehmungen, um das Emsland kennenzulernen. Darauf hätten sich die Städte, und andere beteiligte Stellen einschließlich der Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen verständigt.

Warten auf Berlin
Es sei natürlich geprüft worden, ob die Delegationen mit Sportlern, Trainern und Offiziellen vor Ort untergebracht werden könnten. Dem stehe nichts im Wege. Aber Entscheidungen seien nicht gefallen, erläutert Plagge. Die Emsländer warten auf das Resultat aus Berlin. Die Delegationen müssen von den Host Towns vom Flughafen oder vom Bahnhof abgeholt werden, am vierten Tag reisen sie nach Berlin weiter.

Zahl der Delegationen höher
Die Chancen der Emsländer, dass sie bei den erstmals in Deutschland ausgetragenen Special Olympics World Games vertreten sind, scheinen nicht schlecht. Denn die Zahl der Delegationen hat sich nach Mitteilung des Veranstalters auf knapp 200 erhöht – also mehr als die 170 zunächst angekündigten. Im Juni 2023 treten mehr als 7000 Athleten in 26 Sportarten an. Dazu kommen rund 3000 Trainer und Betreuer sowie 3500 Offizielle

 

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